Alumnatstreffen 2013

Treffen 2013

vom 4. bis 6. April d.J. - Schön war's wieder - Bericht von Ebo nachfolgend.

   Besonders hat uns gefreut, dass Jonny vor uns allen vom Bürgermeister der Stadt Laubach der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen wurde.

 Fotos Alumnatstreffen 2013

   Der Freitagabend startete auch diesmal mit einer gut besuchten Chorprobe unter der Leitung Hans-Günther Schlossers – Jürg Wieber hatte seine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen leider kurzfristig absagen müssen.

 (Anm.: dafür war er aber beim Ausflug nach Dresden wieder »topfit«). Da sich parallel zu unserem Fest auch etliche Ehemalige der anderen Alumnate trafen, fanden sich zur Probe auch einige Interessierte frühere Mitschüler/innen ein. Auch diesmal wurden wir von Anja Martine, »unseren« und den bewährten externen »Laubacher-Frauen« unterstützt.

   Das anschließende Treffen in der »EULE« war – wie in den letzten Jahren auch – sehr gut besucht und auch ein bisschen »wehmütig«, bezogen auf das Fehlen alter Gesichter, die im zurückliegenden Jahr verstarben oder auch wegen aktueller Erkrankungen nicht teilnehmen konnten. Schlöni hatte, dankenswerter Weise, in anbetracht unseres fortschreitenden Alters, den damit verbundenen Erinnerungslücken und der doch oftmals leichten Weitsichtigkeit unsere »Männerchorklassiker« in gut lesbarer Form neu aufgelegt – zu seinem Missfallen konnten beim Vortrag aber eingeschliffene Improvisationen nicht ganz unterdrückt werden. Der Lust mitzusingen hat das aber bei allen in gar keiner Weise geschadet.

   Am Samstagmorgen der offizielle Teil: Mitgliederversammlung im »Wirtshaus am Park« (vormals »TRAUBE«). Die gut besuchte Versammlung war, bei vielen Einzelbeiträgen, wie immer lebhaft, anregend, zukunftsorientiert und beschlussfreudig –dabei hat Ruki  unter Zwang das beigefügte, ausgezeichnete Protokoll angefertigt, für das wir ihm immer dankbar sein werden. Der Vorstand entschuldigt sich hier aber in aller Form für seinen Überfall.

   Dabei ist noch einmal hervorzuheben, dass sich viele Ehemalige an der Vorbereitung und Durchführung dieses Alumnatsfestes engagiert beteiligen.

   Bzgl. der Resultate weisen wir besonders auf den Beschluß zur Versendung der Rundbriefe hin: diese werden ab 2014, soweit irgend möglich, als E-Mails oder Fax versendet.Damit wird auch die bisherige Übung, den Ehemaligen, die Interesse an den Informationen des Freundeskreises haben, selbst aber nicht Mitglied sind, einen Rundbrief zuzusenden, enden. Im Interesse unserer Kasse werden dann nur noch die Mitglieder den Brief in der bisherigen Form erhalten, die ihn weder per Mail noch per Fax empfangen können.Die aktuelle E-Mail-Liste ist beigefügt – bitte teilt mir evtl. Änderungen oder andere aktuelle Versandwege mit – besten Dank. Sollten dann noch Probleme mit der Versendung auftreten, lasst mich das möglichst umgehend wissen.

   Damit sind wir beim gemeinsamen Mittagessen (Eintopf) angekommen – herzhaft, reichlich und gewohnt gut. Dann der gemeinsame Friedhofbesuch mit dem Blumengruß für die dort bestatteten Eltern Friedrichs, Adolf Wieber, Hrn. Rodenhausen, Maria Bender und Katarina Simon.

   In der sehr gut besuchten Vesper zeigte sich das Quartett »fourlaut« von seiner besten Seite. Matthias Franz und Martin Hartnagel (Tenor), Ralph Hertlein und Maximilian Hirscher (Bass) brachten in einer Stunde filigranen a´capella Gesangs Musik der Renaissance bis zu Paul McCartney/John Lennon zu Gehör. Die ehemaligen Sänger des Windsbacher Knabenchors gaben eine Ahnung davon, was wir selbst für das Image der Ev.Landeskirche möglicherweise auch hätten erreichen können. Ganz besonders kam diese Perspektive »ahnungsvoll« beim Orgelspiel Anja Martines auf »ihrem Instrument« zum Ausdruck – Auswahl der Stücke, Kirche und Welt, Ernst und Freude, … Prima !

   Ganz besonders gefreut haben wir uns darüber, dass wir nach der Vesper und nach ganz langer Zeit Joachim Riedesel wieder zusammen mit seiner Frau begrüßen konnten. Er war auch am nächsten Tag noch in der Kirche (s.Gruppenfoto zwischen Jonny und Ebo).

   Der Spendentopf ergab am Ende der Veranstaltung den stolzen Betrag von 1.400,00 € für die Orgel !!

   Zu einem weiteren Höhepunkt wurde der gemeinsame Abend in der alten Schloßküche, die uns auch in diesem Jahr wieder vom Grafen Karl zur Verfügung gestellt wurde – hierfür den allerbesten Dank. Ein neuer, sehr guter Caterer bewirtete mehr als 70 Ehemalige mit ihrer Begleitung. Auch der Bürgermeister Peter Klug war erschienen, und überreichte mit bewegenden Worten und unter großem  Beifall aller Anwesenden, einem sehr bewegten Jonny den Ehrenbrief des Landes Hessen. Der durch Schlöni erfolgreich vorbereitete Antrag führte nicht nur Jonnys Verdienste um unseren Freundeskreis und die anhaltende Verbindung zur Stadt Laubach auf. Auch sein großes langjähriges kommunales Engagement in unterschiedlichsten Bereichen fand so seine verdiente Würdigung. Das obligatorische Männerchorständchen klang daher (?) schon etwas disziplinierter als noch am Vorabend. 

   Im Gottesdienst am Sonntagmorgen war dann der Chor (hier aber nur die Männerstimmen) anfangs nicht so ganz in Form, konnte sich dann aber doch etwas steigern (trotzdem hat uns das doch »gewurmt«) - die Frauenstimmen ließen sich hiervon – Gott sei Dank – nicht anstecken. Anja hatte beim Orgelnachspiel einem ehemaligen Nicht-Singalumnen ihr Instrument überlassen, der das aber leider nicht zu seinem Vorteil nutzen konnte. Dagegen übernahm Friedrich, gewohnt souverän, in Abwesenheit Claus-Jürgen Roepkes diesmal sowohl den liturgischen Teil als auch die Predigt.

   Nach dem obligaten »Treppenfoto« wurden wir vom Grafen Karl zu einem Empfang ins Schloß eingeladen und erhielten so seit ganz langer Zeit ´mal wieder die Gelegenheit (zumindest die früheren »Schloßalumnen«), einige der früheren Alumnatsräume zu betreten (vgl. auch Fotos auf der Internetseite). Es war schon ein ganz besonderes Gefühl, durch den alten Eingang, über die ausgetretene Buntsandsteintreppe, im früher unzugänglichen östlichen Wohnraum der gräflichen Familie aber dann im »Schuhputz-« und »Waschraum« zu stehen (vom Interieur her natürlich nicht wiederzuerkennen). Mit dieser völlig unvorhergesehenen Überraschung haben uns Graf Karl und seine Frau, die wir bei dieser Gelegenheit auch kennenlernen durften, eine ganz große Freude bereitet.

   Das unter Schlönis Leitung aufgeführte Dankes-Ständchen ließ dann, verglichen mit Freitag- und Sonntag-nacht, einen weiteren Aufwärtstrend erkennen (ich hoffe, dass das Schlöni ähnlich sieht).

   Leider konnte der Unterzeichner (Ebo) wegen des Geburtstags seiner Frau am anschließenden Mittagessen im »Wirtshaus am Park« (!) nicht teilnehmen – trotz längerer Einspruchsfrist hat er hierzu keinerlei negative Anmerkungen gehört – auch sind alle Beteiligten dieses Festes anschließend wohlbehalten nach Hause gekommen.

 

 

Notenkreuz

Singalumnat

& Laubacher
 Kantorei
 

 

  

  

  

Live-Mitschnitte aus Konzerten
(1957 bis 1970). Die "Tontechniker" verfügten nur über einfache Bandgeräte und keine besondere Ausbildung. -

Ausser Haus (meist auf Konzertreisen) machten wir auf uns untereinander aufmerksam mit dem Pfiff: b-a-c-h

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